Wenn Sie Ihr Praxis-Portfolio um neueste Technologien und Behandlungsmöglichkeiten erweitern, kann Ihnen dies durchaus neue Patienten bescheren. Die ganzheitliche Zahnmedizin – auch bekannt als natürliche, alternative, biologische oder homöopathische Zahnheilkunde – ist eine dieser Optionen. Alternative Ansätze werden in der Zahnheilkunde immer beliebter, da die Patienten heutzutage Wert auf schonende Behandlungen mit möglichst geringem Einsatz chemischer Substanzen legen. Was bedeutet dies für Ihre Zahnarztpraxis? In dieser kurzen Einführung erklären wir Ihnen, was ganzheitliche Zahnheilkunde ist und wie Sie einzelne Elemente davon in Ihre Arbeit integrieren können.

 

Broaden-Your-Portfolio-by-Holistic-Dentistry.jpgWas ist ganzheitliche Zahnheilkunde?


Die ganzheitliche Zahnheilkunde ist ein Zweig der ganzheitlichen Medizin, die den Menschen in seiner Gesamtheit – Körper, Geist und Seele – betrachtet. Ihr Ziel ist es, die verschiedenen Systeme des Körpers ins Gleichgewicht (zurück) zu bringen. Zahnmediziner kombinieren dabei meist traditionelle mit alternativen Behandlungsmethoden. Was bedeutet dies konkret? Die US-amerikanische Fachjournalistin Kristin Ohlson beschreibt die alternative Zahnmedizin wie folgt: »Die Zahnheilkunde sollte keinen Schaden anrichten, und Zahnärzte sollten Mund, Zähne, Zahnfleisch und den Kiefer als Teil eines größeren Systems – nämlich des gesamten Körpers – betrachten.«

 

Was machen ganzheitlich arbeitende Zahnärzte anders?

Ganzheitlich arbeitende Zahnärzte benutzen, neben der traditionellen Behandlung, in der Regel ungiftiges, amalgamfreies Füllungsmaterial. Metallfüllungen werden entfernt bzw. ausgetauscht. Außerdem bevorzugen sie minimal-invasive Therapien. Viele stehen Wurzelbehandlungen eher skeptisch gegenüber und befürchten, dass sich auch bei sorgfältigster Behandlung schädliche Bakterien bilden können. Sie bevorzugen daher Alternativen wie Keramikimplantate oder die Entfernung des abgestorbenen Zahns. Manche Zahnärzte mit ganzheitlich-naturheilkundlicher Ausrichtung nutzen auch Füllungen, die mit Heilkräutern angereichert sind, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und den Zahn möglichst lange zu erhalten. Sie röntgen außerdem seltener, um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden. Zudem beraten manche Mediziner ihre Patienten auch in puncto Ernährung und Mundhygiene, um die Zahngesundheit im Besonderen und die Gesundheit allgemein zu verbessern.

 

Warum sollten Sie die ganzheitliche Zahnheilkunde für Ihre Praxis in Betracht ziehen?

Die ganzheitliche Zahnheilkunde bietet verschiedene Vorteile – für Sie UND für Ihre Patienten.

Ihre Patienten profitieren von ganzheitlicher Zahnheilkunde, da sie auf ungiftige, präventive Verfahren setzt. Langfristig sparen Ihre Patienten auf diese Weise auch Geld für kostspielige Behandlungen. Alternative Verfahren kommen auch denjenigen Patienten zugute, die Angst vor traditionellen Behandlungsmethoden haben. Wenn Sie ihnen Alternativen anbieten, stärkt dies das gegenseitige Vertrauen und Sie gewinnen Patienten für Ihre Praxis, die immer gerne wiederkommen.

Homöopathische und minimal-invasive Ansätze werden bei Patienten immer beliebter. Indem Sie auf diese Nachfrage mit einem entsprechenden alternativmedizinischen Zusatzangebot reagieren, können Sie die Zahl Ihrer Patienten und damit auch Ihre Umsätze steigern. Außerdem beeinflussen Sie den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Patienten positiv. Aber auch für Sie und Ihre Mitarbeiter kann der Einsatz ganzheitlicher Behandlungsmethoden langfristig gesünder sein, da giftige Stoffe wie Amalgam aus der Praxis verbannt werden.

Sie als Zahnarzt sind stets bemüht, Ihre Praxis zu verbessern. Dazu ist es wichtig, in Sachen Zahnbehandlung und dentale Technologie stets auf dem neuesten Stand zu sein. Wir hoffen, dass Ihnen diese kurze Einführung in die ganzheitliche Zahnheilkunde dabei hilft, Ihr Praxisprofil zu schärfen und Ihr Portfolio zu erweitern.

Foto: Kiss me by Kyknoord / CC BY 2.0

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