Wer sich bei Ihnen wohl und gut versorgt fühlt, wird Sie mit höherer Wahrscheinlichkeit weiterempfehlen. Zufrieden sind Ihre Patienten aber nur dann, wenn Sie deren Bedürfnisse verstehen und auf diese eingehen. Was bereitet welchem Patienten Sorge, was wünscht sich wer? Wir stellen Ihnen einige der wichtigsten Aspekte vor.

 

NDI-Blog-What-Do-Patients-Want-Providing-Gentle-Dental-Care-By-Understanding-Your-Patients-1.jpgKosten klar kommunizieren

Bei allen Unterschieden zwischen den einzelnen Patienten-Personas lässt sich eine Gemeinsamkeit feststellen: Die meisten Patienten möchten wissen, was sie finanziell erwartet. Aufklären schafft Vertrauen, das gilt für die Behandlungskosten genauso wie für die Therapie, die Sie vorschlagen. Manche Patienten haben sogar so große Angst vor hohen Kosten, dass sie wichtige Eingriffe verschieben oder ganz ausfallen lassen. Unsere Empfehlung für Sie lautet daher, das Thema Kosten von Anfang an transparent zu kommunizieren. Wenn Ihre Patienten das Gefühl haben, dass sie ehrlich über den finanziellen Aspekt aufgeklärt werden, vertrauen Sie Ihnen mehr.

Fachsprache vermeiden

Für viele Patienten ist der Zahnarztbesuch mit Nervosität und hoher Anspannung verbunden. Achten Sie deshalb beim Erklären einer Behandlung besonders auf Verständlichkeit. Wenn Sie zu viele Fachbegriffe verwenden, verstehen Ihre Patienten womöglich nicht alles – und werden unsicher. Besprechen Sie dies auch mit Ihren Mitarbeitern. Ihr Personal ist die erste Anlaufstelle für Ihre Patienten. Nutzen Sie die Chance, gleich von Beginn an eine angenehme, freundliche Atmosphäre herzustellen. Auf diese Weise werden Sie einigen Patienten die Angst etwas nehmen können.

Eine Frage der Optik und der Gesundheit

Zähne sind ein wichtiger Teil des Aussehens. Sie geben Hinweise auf die soziale Schicht, das Einkommen, das Alter und den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen. Viele Patienten machen sich deshalb nicht nur Gedanken über den gesundheitlichen, sondern auch den optischen Zustand ihrer Zähne. Folglich spielen bei Karies und beim Zähneziehen auch Gefühle wie Scham und Angst eine große Rolle.

In Extremfällen ist eine psychotherapeutische Behandlung nötig. Sie und Ihre Mitarbeiter können jedoch auch einiges tun, um besonders ängstlichen Patienten zu helfen. Bleiben Sie stets freundlich und einfühlsam. Vermeiden Sie den Eindruck, dass Sie lediglich ein Routineprogramm abspulen. Wahren Sie die professionelle Distanz, aber sprechen Sie immer respektvoll mit Ihren Praxisbesuchern – auch und vor allem mit empfindlichen Menschen.

Behalten Sie die verschiedenen Patienten-Personas im Kopf, wenn Sie Ihre Therapievorschläge machen. Menschen, die sich viele Sorgen um die Behandlungskosten machen, können Sie gegebenenfalls eine Ratenfinanzierung anbieten. Wer Angst vor Schmerzen hat, fühlt sich wahrscheinlich mit einer Narkose oder neuartigen schmerzfreien Behandlungsmethoden sicherer. Patienten mit einem stressigen Berufsalltag freuen sich über ein Angebot von Ihnen, die Zahl der Behandlungstermine und die Wartezeit zu verkürzen.

Mit einfühlsamer Zahnmedizin gehen Sie und Ihre Mitarbeiter auf die wichtigsten Ängste und Sorgen Ihrer Patienten ein. Scheuen Sie sich nicht vor individuellen Lösungen – Ihre Patienten werden es Ihnen danken, indem Sie immer wieder zu Ihnen kommen.

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