Moderne Medizin hilft Ihren Patienten in vielen Situationen: bei Zahnschmerzen, Wurzelbehandlungen oder Zahnreinigungen. Diese bewährten Methoden lassen sich um natürliche Mittel ergänzen: Homöopathische Arzneien können Linderung verschaffen, Heilungsprozesse unterstützen oder zum vorbeugenden Schutz von Zähnen und Zahnfleisch beitragen. In diesem Beitrag beleuchten wir einige Anwendungsbeispiele für homöopathische Zahnmedizin.

 

Homeopathic-Remedies-for-Common-Dental-Problems-That-Could-Help-Your-Patients.jpgDas Problem: Schmerzen im Mundraum
Die Arznei: Arnika

Arnika ist bekannt als Bestandteil von Gels oder Salben zur Linderung von Muskelschmerzen. Kommt es nach zahnärztlichen Eingriffen zu Schwellungen oder Entzündungen, kann der pflanzliche Wirkstoff helfen, die unangenehmen Begleiterscheinungen zu lindern. Mit Arnika steht Ihren Patienten eine Alternative zu Schmerzmitteln zur Verfügung – vor allem bei leichteren Beschwerden ist die gelbblühende Pflanze eine erprobte, schonende Arznei. 

Arnika sowie die übrigen hier vorgestellten Mittel sind rezeptfrei in der Apotheke oder im Reformhaus erhältlich. Alternativ Können Sie ihren Patienten auch ausgewählte Produkte in Ihrer Zahnarztpraxis anbieten.

Das Problem: Nervosität
Die Arznei: Gelsemium (Gelber Jasmin)

Manche Patienten empfinden schon beim Gedanken an den bevorstehenden Praxisbesuch Nervosität und innere Unruhe, fühlen sich schwach und schwindelig, ihnen wird übel oder sie leiden an Durchfall. Gelsemium kann diese Symptome vor dem Zahnarztbesuch lindern. Das liegt auch in Ihrem Interesse – bei manchen Menschen steigert sich die Angst vorm Zahnarzt zur regelrechten Phobie, sodass sie wichtige Vorsorgetermine verstreichen lassen – oder Ihnen gar für immer als Patienten verloren gehen. Sprechen Sie die betreffenden Personen von sich aus einfühlsam auf Ihre Ängste und Sorgen an und zeigen Sie ihnen ihre Möglichkeiten auf. Der Gelbe Jasmin kann dabei eine Unterstützung sein.

Das Problem: Aphten im Mundraum
Die Arznei: Mutterkraut              

Patienten, die häufiger unter entzündlichen kleinen Bläschen leiden, sollten Sie natürlich zuerst untersuchen, um eventuelle ernsthafte Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Die unangenehmen Aphten lassen sich mit Mutterkraut unterstützend behandeln und verschaffen Ihren Patienten auf sanfte Weise Linderung.

Das Problem: Schmerzen nach Spritzen
Die Arznei: Ledum (Sumpfporst)

Der immergrüne Strauch wurde seit dem 15. Jahrhundert unter anderem zum Bierbrauen verwendet. In der heutigen Homöopathie wird das wohlriechende Gewächs zur Schmerzlinderung eingesetzt, etwa bei rheumatischen Erkrankungen oder Insektenstichen. Der Sumpfporst kann durch seine antiseptischen Eigenschaften auch Patienten helfen, die auf die Einstiche von Spritzen besonders empfindlich reagieren.

Das Problem: Zahnfleischbluten, -entzündungen
Die Arznei: Arsenicum album (Weißes Arsenik)

Wenn das Zahnfleisch gerötet oder geschwollen, also entzündet ist, empfehlen naturheilkundlich orientierte Zahnmediziner die Anwendung von Arsenicum album. Die beste Prophylaxe gegen Zahnfleischerkrankungen aller Art ist zwar die regelmäßige und richtige Mundhygiene. Doch kann Weißes Arsenik vorbeugend helfen.

Neben den hier genannten Wirkstoffen gibt es zahlreiche weitere Arzneien, die in der Zahnmedizin komplementär eingesetzt werden können. Welche homöopathischen Mittel Sie den Patienten Ihrer Zahnarztpraxis zusätzlich anbieten möchten, finden Sie womöglich leichter heraus, wenn Sie sich auf Forschungsergebnisse stützen können. Es gibt weltweit Wissenschaftler, die sich mit den Wirkungsweisen und Ergebnissen der ganzheitlichen Zahnmedizin beschäftigen.

Inzwischen fragt eine ganze Reihe von Patienten explizit Angebote aus der ganzheitlichen Zahnmedizin nach. Die Integration homöopathischer Arzneien ist daher ein lohnenswerter Ansatzpunkt, um neue Patientengruppen zu gewinnen und das Behandlungs-Portfolio Ihrer Zahnarztpraxis zu erweitern.

Kategorien: Innovation

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