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Implantologie im radikalen Wandel

ACTA, Amsterdam - 12. November 2016 - Prof. Dr. Daniel Wismeijer, Leiter der Abteilung für Orale Implantologie am Akademischen Zentrum für Zahnheilkunde in Amsterdam (ACTA), hatte zu einem Fachsymposium über ein neues wurzelanaloges Sofortimplantat eingeladen, das Operationsrisiken verringert und eine patientenfreundliche Alternative zum traditionellen Vorgehen darstellt.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Die Implantologie steht vor einem radikalen Wandel – finden Sie heraus, warum“.

ACTA.jpgOrganisiert worden war die Fachkonferenz vom Fachbereich Oralchirurgie der gemeinsamen zahnmedizinischen Fakultät der beiden führenden Universitäten in Amsterdam und von der Natural Dental Implants AG (Berlin). Hochmodern ausgestattet und mit einem futuristischen Ambiente, ist das ACTA sicherlich einzigartig in Europa. Obwohl das Fachsymposium ursprünglich eher auf ein deutsch-niederländisches Publikum ausgerichtet war, waren Teilnehmer aus insgesamt 11 Ländern gekommen. Das digitale globale Dorf kennt keine Grenzen, und spannende Innovationen finden ihre Interessenten überall auf der Welt.

Verschiedene Referenten berichteten über ihre klinischen Erfahrungen mit dem REPLICATE™-System. In zwei Live-OPs wurde das Inserieren der patientenspezifischen Sofortimplantate demonstriert. Darüber hinaus wurden Design, Herstellung, klinische Indikationen und Patientenauswahl vorgestellt und diskutiert.

Professor Wismeijer eröffnete das Symposium mit seinem Hauptvortrag, in dem er unter anderem anschaulich machte, dass sich die externen konstruktiven Merkmale von rotationssymmetrischen Implantaten – also das Schraubenkonzept – in den
letzten mindestens 30 Jahren nur sehr geringfügig verändert haben. Er regte an, neue Wege zu gehen, vorurteilsfrei zu denken und neuen Ideen und zukunftsweisenden Technologien gegenüber aufgeschlossen zu sein. So sprach Wismeijer beispielsweise über CAD/CAM-Technologien und bildgebende DVTVerfahren und beschrieb eindrucksvoll den gesamten digitalen Workflow zur Herstellung vollständig individualisierter wurzelanaloger REPLICATE™-Zähne.Speakers-at-ACTA-REPLICATEtooth-congress.jpg

Dr. David Anssari Moin, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilungen für Implantologie und Prothetik, sowie Parodontologie des ACTA, berichtete anhand von verschiedenen Fallstudien mit dem REPLICATE™-System über Indikationen und Erfolgsfaktoren.

Dr. John Blythe, vielfach preisgekrönter Mund-Kiefer-Gesichtschirurg aus London und Oxford, legte den Schwerpunkt auf die Patientenzufriedenheit – vor allem das ästhetische Ergebnis und die atraumatische und minimal invasive Technik. Er zeigte sich von der Einfachheit der Vorgehensweise tief beeindruckt, obwohl – oder gerade weil – er sonst mit sehr komplexen chirurgisch-rekonstruktiven Rehabilitationen befasst ist.

Per Live-Übertragung aus dem OP wurde anhand von zwei Sofortversorgungen das einfache, zügige und präzise Handling mit dem REPLICATE™-System demonstriert. Mit einem zweiwurzeligen Prämolaren und einem dreiwurzligen Molaren hatte Dr. Anssari Moin nicht unbedingt die simpelsten Wurzelanatomien gewählt, aber gerade dadurch auch die Indikationsbreite eindrücklich aufgezeigt.

Ästhetische Höhepunkte in der Frontzahnregion setzte das Referententeam aus Dr. Reza Saedi Pour, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität München, und Dr. Burkart Zuch, niedergelassener Zahnarzt aus Hamburg. Sie führten didaktisch exzellent Schritt für Schritt durch die Abläufe und zeigten, wie dadurch und durch eine sehr schonende Extraktion das Hart- und Weichgewebe nicht nur erhalten werden konnte, sondern sich die Weichgewebssituation noch deutlich verbesserte – fast schon im Sinne eines Überangebots.

Dr. Olivier Beckers, Mitarbeiter des European Face Centers der Universität Brüssel, griff dieses Thema auf und erinnerte daran, dass es immer besser ist „das Vorhandene zu erhalten, anstatt das Verlorengegangene aufwendig zu rekonstruieren“.

Abschließend warf Dr. Dirk Duddeck, Direktor der Clean Implant Foundation und Gastwissenschaftler an der Charité Berlin, einen klinischen Blick auf die technologischen Merkmale des REPLICATE™-Systems im Vergleich zu herkömmlichen Implantatsystemen. Hervorgehoben wurden die durch hochmodernste Fertigung erreichte Qualität und Reinheit der Oberfläche, die absolut spaltfreie Verbindung, die Plasmaaktivierung und Reinigung, die superhydrophilen Eigenschaften sowie die hochwertige Verpackungsversiegelung. Auch mit all diesen Merkmalen konnte das patentierte REPLICATE™-System überzeugen.

Zum Ausklang des Symposiums gab es bei einem kollegialen Get-together weitere Möglichkeiten, einander im lockeren Rahmen besser kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Der Kongress war ein großer Erfolg für die Natural Dental Implants AG.

Dieser Artikel wurde in ähnlicher Form in den Fachzeitschriften EDI Journal 4/16,  BDIZ Konkret 4/16 und auf DZW online am 15.12.2016 veröffentlicht. 

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